Viele Behandlungen an den Stränden

Zum Ende der offiziellen Badesaison ziehen die Gesundheitsstationen an den Stränden der Algarve Bilanz. An den 31 Stationen der Gesundheitsbehörde der Algarve – betrieben gemeinsam mit dem Roten Kreuz – wurden 5268 Untersuchungen und Behandlungen registriert. Von 1. Juni bis 31. August wurden 782 Menschen nach einem Stich eines Petermännchens behandelt. Der Fisch ist dafür bekannt, dass er sich in nur wenigen Zentimetern Tiefe im Wasser aufhält. Bei Ebbe befindet er sich häufig im Sand, Badegäste sehen in nicht und treten auf ihn. In Folge werden sie gestochen, was oft starke Schmerzen nach sich zieht. Die Rettungsschwimmer und das Gesundheitspersonal an den Stränden lässt warmes Wasser über die betroffene Stelle fließen, so verschwindet das Gift schneller.
Zudem wurden während der Badesaison 2869 Menschen mit kleineren Verletzungen behandelt – teilweise Wunden genäht. Bei 899 Badgeästen wurde der Blutdruck gemessen, 285 brauchten eine Spritze und bei 297 Menschen wurde der Blutzucker gemessen. 72 % der Behandelten waren Touristen. Das Gesundheitspersonal hat 136 Patienten in andere Gesundheitseinrichtungen der Algarve eingewiesen.

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