TAP: 10-tägiger Streik scheint fix

Ist diese Arbeitsniederlegung noch abzuwenden? Die Piloten der TAP wollen zehn Tage lagen streiken – und zwar von 1. bis 10. Mai. Der Grund: Die Gewerkschaft der Piloten gibt an, dass Versprechungen seitens der Geschäftsführungen und der Regierung, die im Dezember 2014 und auch im Jahr 1999 getroffen worden waren, nicht eingehalten werden. Dabei geht es unter anderem um den Anspruch auf Teile des Unternehmens bei der bevorstehenden Privatisierung.

TAP-Präsident Fernando Pinto sprach bei einer Pressekonferenz davon, dass das Unternehmen mit jedem Streiktag 10 Millionen Euro verlieren würde – durch Stornierungen. „Zehn Tage Streik ist für jedes Unternehmen sehr kritisch“, sagte er. Der Verhandlungsprozess mit der Gewerkschaft sei bereits abgeschlossen. „Wir hatten seitens des Unternehmens alles versucht, um den Streik noch abzuwenden. Es tut uns sehr leid, dass wir ihn nicht mehr verhindern konnten.“ Welche Vorschläge es gab, wollte er öffentlich nicht sagen. „Wir wissen, dass viele Piloten an unsere Kunden – an die Passagiere – denken werden und auch an das Unternehmen und dass sie deshalb fliegen werden“, so Pinto. „Der Moment für diese Kampfmaßnahme könnte unpassender nicht sein. Damit wird der Privatisierungsprozess beeinflusst“, so der TAP-Präsident.

Auch Premierminister Pedro Passos Coelho bedauert die Ankündigung der Gewerkschaft. Doch „es gibt seitens der Regierung nichts mehr zu verhandeln“, so Coelho, auch wenn die Arbeitsniederlegung große Folgen haben werde.

Ein Schiedsgericht hat entschieden, dass ein Notbetrieb aufrecht erhalten bleiben muss.

Archivfoto: © GP

 

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