Streik verhindert Flugverkehr

Am morgen des zweiten Streiktages der Fahrer von gefährlichen Gütern, gab die Flughafenbetreibergesellschaft ANA bekannt, dass in den Flughäfen von Faro und Lissabon der Kraftstoff bereits knapp ist und Flüge ausfallen könnten. Andere nationale Flughäfen hängen nicht vom Landtransport des Kraftstoffes ab und können daher ihren Betrieb normal weiterführen.
Der Streik der Fahrer ist unbefristet. Nach Angaben der Gewerkschaft fordern die Fahrer “die Anerkennung der besonderen Berufsgruppe für gefährliche Güter. Derzeit werden sie nur als Lastfahrer anerkannt, obwohl es Unterschiede gibt und sie zu einer speziellen Ausbildung verpflichtet sind”, zudem fordern sie eine Gefahrenzulage.
Die Fahrer akzeptieren die von der Regierung geforderten Mindestleistungen während des Streiks nicht, die “eine normale Versorgung von Krankenhäusern, Luftwaffenstützpunkten, Feuerwehren, Häfen und Flughäfen” mit Treibstoff sichern soll, sowie die Versorgung der Tankstellen in den Großräumen Lissabon und Porto zu 40 %. Doch die Gewerkschaff hat diese Forderung angefochten und wird lediglich die Versorgung der Krankenhäuser übernehmen. “Bei einer Mindestdienstleistung muss das Wesentliche für den Alltag gesichert werden. Die Versorgung von Flughäfen ist für den Alltag nicht unerlässlich”, so ein Sprecher der Gewerschaft. Die Regierung hat bereits einen Antrag gestellt um die Versorgung zu gewährleisten.
Foto: Anabela Gaspar

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