Steuerbegünstigung für Thermen

Der Bürgermeister von Monchique, Rui André, plädiert dafür, dass Thermalbehandlungen wieder steuerlich absetzbar werden, wie es zwischen 2004 und 2011 der Fall war. Dadurch erhofft er sich eine Zunahme der Gäste in den Thermalbädern von Caldas de Monchique und mehr Touristen für den gesamten Bezirk.
Caldas de Monchique erzielt 25 % der nationalen Belegung in Thermalbäder. Im Jahr 2015 kam es zu 24.000 Übernachtungen. São Pedro do Sul bei Viseu kam an zweiter Stelle mit 15.337 Übernachtungen. Dennoch waren die Einnahmen in Viseu viel höher als in Monchique. „In Monchique gaben die Thermenbesucher durchschnittlich 19 Euro pro Tag aus, während es in Viseu 245 Euro waren“, so Rui André. Daher will der Bürgermeister verstärkt Monchique als Thermalbad vermarkten und zur Nutzung der Behandlungen ermutigen. Thermalbäder seien nicht nur gut für die Behandlung spezifischer Erkrankungen, sondern auch wichtig für die Vorbeugung und Teil eines gesunden Lebensstils.
André ist überzeugt, dass eine steuerliche Absetzbarkeit zur Revitalisierung des Thermaltourismus im ganzen Land beitragen würde. Zudem würde man dadurch die Gesundheit der Bevölkerung fördern, vor allem der Bevölkerung mit niedrigerem Einkommen aus dem Hinterland – dort wo sich die meisten Thermalbäder Portugals befinden. Die therapeutische Wirksamkeit der Thermal-bäder sei bewiesen und von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt.
Foto: Anabela Gaspar

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