Sterilisation statt Aufnahmestation

Der Bürgermeister von Monchique Rui André stimmt zwar dem Bau von zwei regionalen Tierheimen in der Region zu (s. ESA 12/16), empfindet diese Maßnahme jedoch als nicht ausreichend, um dem Problem der ausgesetzten Tiere in der Region ein Ende zu setzen.
Der Städtetag der Algarve AMAL will zwei Tierheime bauen, eins im Osten (Alcoutim) und eins im Westen, dessen Lage noch nicht feststeht. Dafür wird derzeit eine Studie durchgeführt. Nun präsentierte Rui André seinen Amtskollegen die Lösung, die er als effizienter ansieht: Die Rathäuser sollen verstärkt in Sterilisations- und Kastrationsaktionen investieren und eine gemeinsame Strategie ausarbeiten, zu der Sensibilisierungskampagnen über Themen wie Tierrechte oder Tieradoption gehören sollen. Nur so könne man dem Aussetzen unerwünschter Tieren entgegenwirken. Sein Vorschlag soll von AMAL begrüßt worden sein.
Rui André erinnerte die anderen Bürgermeister der Region auch daran, dass trotz regionaler Tierheime jeder Bezirk ein weiteres Tierheim haben müsse, denn alleine 2014 wurden in Portugal 32.000 Tiere ausgesetzt.

Share.

Comments are closed.