Sprit-Streik: Fake News und Vorwürfe

Der Streik der Gefahrgutfahrer wird zu einem Fake News-Krieg. Gegenseitige Vorwürfe, die angeblich auf Lügen beruhen, dienen lediglich dazu, das Image der “Gegner” anzuschwärzen.
ANTRAM sagte gestern, dass die Krankenhäuser nur noch über knappe Spritvorräte verfügten. Die Regierung verleugnete dies wenige Stunden später. 
Laut SNMMP war es beim Entladen von Tankwagen, die von GNR-Polizisten und von Millitärs gefahren wurden, um die Mindestleistungen zu sichern, zu Fehlern gekommen. In Nazaré, Sesimbra und Sines wäre es zur Kontamination der Abfüllstationen an Tankstellen gekommen. Auch diese Nachricht wurde von der Regierung und der Kraftstoffbehörde ENSE verleugnet. Zudem wurde betont, dass die Sicherheitskräfte und die Millitärs lediglich die Tankwagen steuern würden und nicht für das Abfüllen zuständig seien. Nachdem gestern 14 Gefahrgutfahrer den Anordnungen der Regierung nicht folgten und ihnen wegen zivilem Ungehorsam eventuell eine Haftstrafe bevorsteht, gab SNMMP bekannt, dass aus Solidarität mit ihren Kollegen die Gefahrgutfahrer heute nicht arbeiten und somit auch nicht die festgelegten Mindestleistungen erbringen würden. “Wenn einer von uns festgenommen wird, dann müssen sie uns alle festnehmen”, so der Sprecher von SNMMP Pardal Henriques. Doch sowohl in Sines als auch in Aveiras de Cima und in Matosinhos, verließen vollbefüllte Tankwagen die Raffinerien.

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