Radsportler macht Karriere

Der algarvio Amaro Antunes wechselte vom FC Porto ins polnische Radteam Sprandi Polkowice. Er konnte bereits zahlreiche Erfolge verzeichnen und eroberte den 1. Platz der nationalen Rangliste. Der Portugiese hatte auch Einladungen von World Tour-Teams – die Elite-Abteilung des Radsports.
Doch dort will Antunes nicht trainieren – vorerst. Er zog es vor, „einen Schritt nach dem anderen zu machen.“ Und deshalb entschied er sich für das „Abenteuer“ im Ausland. „Es gibt hier bessere Konditionen, um mich auf die Zukunft einzustellen“, sagte Antunes. „Wenn ich in ein World Tour-Team gehen würde, hätte das vielleicht nicht nur Vorteile. Denn ich hätte andere Aufgaben – zum Beispiel für zwei oder drei starke Team-Anführer zu arbeiten“, erklärte der algarvio seine Entscheidung. „Ich bin ehrgeizig und in dieser Phase meiner Karriere bevorzuge ich die Freiheit, über das Rennen zu diskutieren. Das Team setzt auf mich und der Rennkalender ist reich und fordernd.“
Nach zahlreichen Trainingseinheiten auf Bergen und in der Algarve erreichte der 26-Jährige bei der Radrundfahrt von Valencia den 10. Platz. Jetzt freut er sich auf weitere gute Wettbewerbe in Andalusien, der Schweiz und in Polen. Auch viele Klassiker in Italien warten auf den ehrgeizigen Athleten.
Bei der Volta ao Algarve im vergangenen Jahr kam er auf Platz 5, die Etappe auf den Alto do Malhão hat er sogar gewonnen – das hatte davor seit 2011 kein portugiesischer Athlet geschafft. Doch in diesem Jahr war der aus Vila Real de Santo António stammende Sportler bei der Algarve-Rundfahrt – dem bedeutendsten Radwettbewerb Portugals – nicht dabei.
In seiner Heimatstadt gibt es jetzt den Radsportclub „Clube de Ciclismo Amaro Antunes“. Neun Athleten werden in dieser Saison an nationalen Wettbewerben teilnehmen. Conceição Cabrita, Bürgermeisterin von VRSA, freut sich, dass der Radsport in ihrer Stadt an Bedeutung gewinnt.

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