Positive Bilanz

Drei Jahre nach der Auswilderung der ersten beiden Iberischen Luchse im Naturschutzgebiet Vale do Guadiana nahe Mértola, zieht das Naturschutzinstitut ICN eine positive Bilanz. Insgesamt 27 Iberische Luchse wurden bis Ende 2017 ausgewildert. Drei davon starben: Ein Weibchen wurde vergiftet, ein anderes starb an einer Infektion und ein Männchen wurde überfahren. Ein drittes Weibchen, dessen abgeschnittenes Halsband gefunden wurde, wird ebenfalls als tot verzeichnet, obwohl der Kadaver nie gefunden wurde. Das ICN bezeichnet die Sterberate als niedrig. Sehr erfreulich sind die Daten bezüglich der Fortpflanzung: 16 Luchse wurden im Vale do Guadiana geboren. Alle sind gesund und entwickeln sich gut. Als Hauptgrund für die positive Bilanz wird die hohe Anzahl der Kaninchen im Vale do Guadiana genannt, die die Hauptnahrung des Iberischen Luchses darstellen. Dieses Jahr sollen sechs weitere Luchse ausgewildert werden.

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