Neues Tiergesetz

Auf Initiative der Partei für Menschen, Tiere und Natur PAN wurde ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet. Alle Parlamentsparteien stimmten zu, nur die Abgeordneten der Mitte-rechts Partei CDS enthielten sich der Stimme. Laut dem neuen Gesetz ist es Zoohandlungen verboten, Tiere in Auslagen anzubieten, denn in den Fenstern sind die Lebewesen oft ungewöhnlichem Licht ausgesetzt – und auch Lärm. Das schade den Tieren, so André Silva von PAN. Zudem ist es künftig verboten, Hunde & Co. an den Käufer zuzustellen. „Wir haben somit dafür gesorgt, dass Tiere nicht mehr wie eine Pizza ausgeliefert werden“, erklärte Silva. Wilde Tiere dürfen außerdem nicht mehr über das Internet verkauft werden. Nur noch für typische Haustiere ist es erlaubt, eine Anzeige online zu publizieren. Für die Vertragsunterzeichnung und die Übergabe muss der Käufer zu einer zugelassenen Einrichtung kommen.
Wer einen Hundewelpen verkaufen möchte, muss ab sofort Mindestanforderungen erfüllen. Um ein Angebot online zu stellen, braucht der Verkäufer den elektronischen Identitätsnachweis des Tieres, ein medizinisches Attest, einen Impfpass und ein Dokument, das bescheinigt, dass er wirklich der Besitzer ist (z.B. Kaufvertrag). Für reinrassige Tiere gibt es Sonderregelungen, um einen Missbrauch zu vermeiden.

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