Neue Einsatzmittel für die Waldbrandbekämpfung

Der Zivilschutz wird für die Waldbrandbekämpfung 2018 und 2019 insgesamt 50 Flugzeuge und Hubschrauber anmieten. Einige werden das ganze Jahr über einsatzbereit sein, da aufgrund der veränderten Witterungsbedingungen auch außerhalb der bisherigen Waldbrandsaison große Feuer entstehen können. Mourato Nunes vom Zivilschutz sagte, dass von den 50 Einsatzmitteln 38 Hubschrauber sein werden. Einer davon wird auf Madeira stationiert sein, um kurz nach der Alarmierung vor Ort zu sein. Sechs mittlere und vier schwere Amphibienflugzeuge sowie zwei Flugzeuge für die Koordination und Kontrolle komplettieren die angemieteten Einsatzmittel aus der Luft.
Die Anzahl der Hubschrauber und Flugzeuge sowie dass diese das ganze Jahr über eingesetzt werden können, sind die größten Änderungen im Zivilschutzplan für die kommenden beiden Jahre. „Es macht Sinn, dass in allen Monaten die Mittel aus der Luft in Bereitschaft stehen. Denn die Waldbrand-Phasen kann man nicht mehr so genau definieren“, sagte Nunes. Vor allem Hubschrauber für den schnellen Einsatz sollen immer bereit stehen – wie viele das sein werden, muss aber noch definiert werden.
Noch eine Neuerung: Bisher konnten Hubschrauber und Flugzeuge exakt zwölf Stunden pro Tag eingesetzt werden – doch das sollte künftig flexibler werden. „Sie können bei Tageslicht fliegen“, sagte Mourato Nunes. „Diese Ausweitung hat ein großes Potenzial. Die Feuerwehrleute auf dem Boden können noch besser und effizienter von der Luft unterstützt werden.“

Share.

Comments are closed.