Monchique: Brand-Situation spitzte sich erneut zu

Bereits den vierten Tag lodern die Flammen im Hinterland der Algarve, im Monchique-Gebirge. Die Situation ist laut den Verantwortlichen momentan „sehr komplex“. „Die Situation hat sich leider geändert, sie war zeitweise deutlich günstiger“, heißt es vom stellvertretenden Einsatzleiter des Zivilschutzes von Faro Abel Gomes. Den Einsatzkräften machen vor allem die Ausbreitung in Fóia und Cascalheira (beide Monchique) Sorgen, ebenso wie rund um den Staudamm von Odelouca (Silves). Etwa fünf Kilometer vom Zentrum Monchiques entfernt – bei den Caldas de Monchique – sind Dutzende Häuser bedroht. Einige Gebäude haben bereits gebrannt.
Momentan bewegen sich die Flammen durch starken Nordwind wieder schneller fort. Es sind 1105 Einsatzkräfte vor Ort, mit 341 Fahrzeugen. Während des Tages waren zudem fünf Helikopter sowie drei portugiesische und drei spanische Löschflugzeuge im Einsatz.
Gomes erwartet eine „harte Nacht“, denn die Wettervorhersage sei alles andere als günstig. Die Temperaturen sollen hoch bleiben und die Luftfeuchtigkeit nur unbedeutend zunehmen.
Während des heutigen Tages wurden zahlreiche Menschen evakuiert, in den Bereichen Fóia, Sítio da Cascalheira und Odelouca.
95 Menschen mussten bereits ärztlich untersucht, 29 mit Verletzungen weiterbehandelt werden.

Symbolbild

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