Mehr Personal für Brandbekämpfung

Die Regierung wird das bereits existierende Netzwerk der permanenten Interventionsteams gegen Brände auf das ganze Land ausweiten. Die Freiwilligen Feuerwehren sollen durch bezahlte Mitarbeiter verstärkt werden. „Wir müssen die Volontäre würdigen und unterstützen, im Land gibt es mehr als 450 soziale Vereine auf diesem Gebiet“, sagte Innenminister Eduardo Cabrita.
Die bezahlten Kräfte sollen bei den Freiwilligen Feuerwehren ansässig sein. „Eine schnellere Intervention bzw. eine sofortige Reaktion ist das Ziel“, so der Minister. „Denn aus Erfahrung wissen wir, dass die ersten anderthalb Stunden bei der Brandbekämpfung entscheidend sind“, erklärte Eduardo Cabrita. Diese permanenten Interventionsteams sollen mit den Spezialkräften der Polizei GNR und mit dem Zivilschutz Hand in Hand arbeiten. „So können wir verhindern, dass aus einem kleinen Feuer ein riesiger Brand wird“, so der Innenminister. Alle Gemeinden sollen Berufskräfte bei der Feuerwehr bekommen. Priorität haben aber jene Regionen, in denen die Waldbrandgefahr am größten ist.
Dass zusätzliche Teams eingesetzt werden, ist eine Reaktion auf die verheerenden Waldbrände in diesem Jahr. Die schlimmsten waren im Juni in Pedrógão Grande mit 64 Toten und 250 Verletzten sowie Mitte Oktober im Norden und Zentrum des Landes mit 45 Toten und rund 70 Verletzten.

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