Küstenschutz

Bis 2028 will der Staat 900 Mio. Euro in den Strand- und Küstenschutz investieren, um die Folgen des Klimawandels zu minimieren. Dies gab der Umweltminister in Vila Nova de Mil Fontes bekannt, wo Sandaufschüttungen an drei Stränden durchgeführt und die Dünen befestigt wurden. Eine Investition in Höhe von 4,9 Mio. Euro.
Der Umweltminister sprach von einer „herkulischen Aufgabe“, da Portugals Küste „den Folgen des Klimawandels und des ansteigenden Meeresspiegels stark ausgesetzt ist“. Geplant sind neben Sandaufschüttungen und der Befestigung der Dünen, auch die Wartung von Molen und Wellenbrechern entlang Portugals gesamter Küste.
Doch all diese Maßnahmen würden das Problem nur vorübergehend lösen, da das Meer den Sand wieder abtragen würde, warnte er. Zudem sei bewiesen, dass Eingriffe an einem Küstenabschnitt, Probleme an einer anderen Stelle, meistens südlicher gelegen, verursachen. „Was dazu führt, dass wir ständig in diesem Bereich investieren müssen“, so der Umweltminister.

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