Häftlinge bauen Lebensmittel für arme Familien an

In den „Gärten der Solidarität“ arbeiten Häftlinge, die sich freiwillig melden können. Sie haben bereits einen Großteil ihrer Strafe abgesessen. „Die Gefangenen bekommen nur sehr wenig Geld dafür. Aber sie leisten einen guten Beitrag für die Gesellschaft“, erklärt Celso Manata, Generaldirektor des Gefängnisdienstes. Mittlerweile sind 140 verurteilte Täter in diesen Gärten tätig. Momentan gibt es fünf Gärten, doch das Projekt soll noch ausgeweitet werden. In diesem Jahr wurden bereits 16 Tonnen Lebensmittel geerntet, bis zum Jahresende sollten es 80 Tonnen werden. Das Vorhaben wird vom Generaldirektorat für Rehabilitation und Strafvollzug, in Zusammenarbeit mit der, mit der deutschen Tafel vergleichbaren Banco Alimentar Contra a Fome, betrieben. Es läuft seit 2009 und vor Kurzem wurde der Vertrag verlängert.

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