Gesundheitspass für Katastrophenfälle

Vor Kurzem wurde in Monchique ein Gesundheitspass vorgestellt, welcher alle wichtigen medizinischen Informationen einer Person enthält und im Katastrophenfall Leben retten kann. 
Auf dem Pass sollen neben grundlegenden Patienteninformationen, auch Allergien, notwendige Medikamente und vorausgegangene Impfungen vermerkt werden. Mit diesen überlebenswichtigen Informationen, die sich auf dem etwa kreditkartengroßen Pass befinden, soll im Falle einer Katastrophe eine schnelle und korrekte medizinische Versorgung gewährleistet werden. Besonders bei älteren Menschen hoffen die Initiatoren des Projektes auf eine bessere Notfallversorgung.
Ziel ist es, den Gesundheitspass auch in anderen Regionen einzuführen. Die Idee für einen solchen Pass kam den Initiatoren, dem Rathaus von Monchique und der regionalen Gesundheitsbehörde, aufgrund der Evakuierung während der schlimmen Brände in Monchique im letzten Sommer. Die plötzliche Evakuierung erfolgte bevor die Bewohner ihre Gesundheitspapiere aus den Häusern holen konnten. Die anschließende medizinische Betreuung gestaltete sich ohne die wichtigen Dokumente problematisch. Da der vorgestellte Gesundheitspass bequem im Portemonnaie verstaut werden kann, ist das Dokument auch im Alltag einsetzbar.

Fotocredit: Bruno Filipe Pires

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