Gefährliche Mücke

Die Tigermücke (wissenschaftlicher Name: Aedes albopictus) wurde im August in zwei Gemeinden von Extremadura (Spanien) entdeckt. Erst vor wenigen Wochen gab das spanische Gesundheitsministerium eine Warnung heraus. Die Information über die Existenz der Mücke an der Grenze zu Portugal kam von der Universität von Extremadura. Dort wird an dem Projekt „Tigermücke: Überwachung und Analyse der möglichen Verbreitung vom West-Nil-Virus“, gearbeitet. Es wurden zwar bisher nur die Eier der Tiere gefunden. Doch die Behörden haben sofort Maßnahmen ergriffen, um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern. Die Eindämmungsmaßnahmen beinhalten die Reinigung und Desinfektion jener Bereiche, in denen sich Stechmücken am wahrscheinlichsten aufhalten. Die Behörden weisen darauf hin, dass sowohl Insekten – als auch Bakterien – „keine Grenzen kennen“. Deshalb sei es wichtig, die Bevölkerung über die Gefahr zu informieren. Denn die Aedes albopictus kann sowohl das gefährliche Zika-Virus als auch Gelbfieber-Erreger übertragen.
Die Wissenschaftler warnen: „Die Mücken können sich etwa in Autos, Bussen oder anderen Fahrzeugen verstecken – und somit auch schnell nach Portugal gelangen und sich hier verbreiten. Deshalb sei es wichtig, die Region zu überwachen. Maßnahmen gibt es entlang der A5, die von Madrid nach Portugal führt. Auf den Raststätten sind Mitarbeiter im Dienst, die aktiv nach der Tigermücke suchen. Diese sei leicht am schwarzen Körper und weißen Punkten zu erkennen. Die Tigermücke ist besonders in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv.

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