Faro: Hafen ohne Kunden

Seit mehr als vier Monaten läuft in Faros Hafen kein Frachter mehr ein. Denn der einzige Kunde – Cimpor aus Loulé – hat seine Produktion eingestellt, gab die zuständige Behörde bekannt. Cimpor reagierte damit auf den Rückgang der Aufträge aufgrund des Einbruchs des Bausektors und auf den Stopp der Klinker- und Zementimporte aus Algerien. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen um 50 % weniger Zement verkauft. Rund 60 Arbeiter sind betroffen.

Faros Bürgermeister Rogério Bacalhau möchte nun über einen Umbau des Hafens diskutieren. Er sprach von einem möglichen Yachthafen, um Touristen anzulocken. Bacalhau habe bereits mit potenziellen Investoren über diese Idee gesprochen, sie seien davon begeistert.

Symbolbild

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