Ernährung soll in Krankenhäusern größere Rolle spielen

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Früherkennung von Patienten mit Mangelernährung oder das Risiko dafür von wesentlicher Bedeutung, um eine angemessene Unterstützung für die Genesung bieten zu können. Bei 20 bis 50 % der stationären Patienten soll Schätzungen zufolge eine Mangelernährung auftreten. „Eine frühzeitige Erkennung des Ernährungsrisikos wird zu einer Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheit führen“, heißt es aus dem Ministerium. So könnten auch Kosten gesenkt werden, denn Unterernährung führe zu längeren Krankenhausaufenthalten, insbesondere bei älteren Menschen. Ein Programm zur Früherkennung wurde im Rahmen zweier Pilotversuche in Alto Minho und in Lissabon getestet. Nun wird es auf alle Krankenhäuser des nationalen Gesundheitssystems ausgeweitet. Ziel ist es, dass die Patienten einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Plan bekommen und ihren Ernährungszustand verbessern können. Krankenhausmitarbeiter verschiedener Fachrichtungen sollen dabei mithelfen.

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