Bewusstsein für gesunde Ernährung

Bereits im Jahr 1974 haben internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen für Ernährung darauf hingewiesen, dass alle Länder eine Nahrungs- und Ernährungsstrategie ausarbeiten sollten. Doch in Portugal hat es noch über 40 Jahre gedauert, bis sich die Politiker dem angenommen haben. „Portugal wachte erst sehr spät auf“, heißt es jetzt von der Gesellschaft für Ernährungsberatung. Diese Verzögerung sei sichtbar an der Prävalenz von Fettleibigkeit (22,3 %), Diabetes
(13 %) und Bluthochdruck (40 %). Die Hälfte der Bevölkerung und ein Drittel der Kinder sei – so die Gesellschaft – übergewichtig, jedes zehnte Kind sogar fettleibig, was eine Reihe von Krankheiten bedingt. Um dem entgegenzuwirken, müsse die Regierung mehr Geld investieren. Die Ernährungsberater empfehlen, 3 % des BIP für Aktionen für gesunde Ernährung auszugeben – und um die Folgen von Fehlernährung zu bekämpfen.

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