Augenärzte: Sonnenbrille nutzen!

Veränderungen der Horn- und Bindehaut, Katarakte und altersbedingte Makuladegeneration sind Augenkrankheiten, die durch längere Sonnenexposition zumindest begünstigt werden können. Deshalb ist es wichtig, im Sommer auch an den Sonnenschutz für die Augen zu denken. Denn durch zu hohe UV-Strahlung – etwa am Strand – kann das Auge schnell Schaden nehmen, zeigen zahlreiche Studien, warnt die Portugiesische Gesellschaft für Augenheilkunde (SPO). „Wer seine Augen immer wieder ungeschützt dem Sonnenlicht aussetzt, bei dem kann mit der Zeit die Sehkraft schwinden“, so SPO-Präsident Manuel Monteiro Grillo. Er gibt in einer Aussendung Tipps: Generell sollte im Sommer die direkte Sonneneinstrahlung zwischen 11 Uhr und 16 Uhr gemieden werden. Zu dieser Zeit ist die UV-Strahlung am intensivsten. Zudem sollte jeder eine Sonnenbrille benutzen, mit einem UV100 Prüfsiegel. Auch Hüte und Kappen schützen. Wer Medikamente nimmt, sollte im Beipackzettel nachlesen oder den Arzt fragen, ob er dadurch photosensibel wird – also bei Sonneneinstrahlung eine Reaktion zu erwarten ist.
Außerdem erklärt die Gesellschaft, dass jeder sofort einen Augenarzt aufsuchen sollte, wenn er etwa nach einem langen Badetag Probleme an den Augen feststellt. Dazu zählen neben Rötungen auch ein Brennen, Fremdkörpergefühl oder veränderte Sehschärfe.

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