Anti-Terror-Maßnahmen

Portugals Innenministerium hat eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Sicherheitskräften und den Rathäusern gebildet, die präventive Anti-Terror-Maßnahmen ausarbeiten soll.
Nach den Anschlägen in Barcelona und Cambrils im August, die zu 15 Toten und über 130 Verletzten führten, wurden in einigen touristischen Lissabonner Stadtteilen, wie Belém, Chiado und Baixa, Sockel und Pfeiler sowie große Pflanzentöpfe aufgestellt. Damit soll verhindert werden, dass Terroristen mit Kraftfahrzeugen Passanten überfahren, wie es in Barcelona oder Nizza geschah. Diese präventiven Maßnahmen sollen landesweit in touristischen Städten getroffen werden.
António Nunes, der Vorsitzende der Sicherheitsbehörde für organisierte Kriminalität und Terrorismus OSCOT, begrüßt die Initiative, warnt jedoch, dass allgemeine Maßnahmen nicht ausreichend sind. Jede Stadt hätte andere Schwachstellen. Die Maßnahmen sollten daher gezielt für jede einzelne Stadt getroffen werden. Zudem müsste in Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst festgelegt werden, in welchen Städten das Risiko eines Anschlages höher sei.

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