Amália: Neue Biografie

„Amália. A Ressureição“ von Fernando Dacosta erschien im vergangenen Monat und beinhaltet Geschichten aus dem Leben der weltweit renommierten Fado-Diva, die bislang dem breiten 
Publikum nicht bekannt waren. Dacosta erzählt Geschichten, die er selbst erlebte oder die ihm von Freunden und Angehörigen der Sängerin erzählt wurden. So zum Beispiel, dass Amália nach einem gemeinsamen Konzert mit Zeca Afonso kurz nach der Nelkenrevolution den Liedermacher fragte, ob sie gut singen würde, worauf Zeca Afonso erstaunt antwortete: „Wenn Amália nicht gut singt, wer dann?“
Amália soll lange von verschiedenen Geheimdiensten wie der PIDE, dem KGB, der CIA oder der Mossad observiert worden sein. Dacosta berichtet auch, dass die Sängerin dem ehemaligen chilenischen Diktator Augusto Pinochet die Stirn bot, in dem sie einen von ihm für sie organisierten Empfang ablehnte. In Beirut sollen palästinensische Guerillas einen Terroranschlag nicht durchgeführt haben, weil Amália an dem Abend in der Stadt auftrat. Die Ordensschwester Lúcia dos Santos, eine der drei Seher von Fátima, soll Amália mit der Bitte geschrieben haben, nicht das Lied „O Cochicho da Menina“ zu singen, dessen zweideutige Lyrik als frivol gilt.
Laut dem Verlag handelt es sich „um eine Reise durch das Leben einer der markantesten Sängerinnen des 20. Jahrhunderts, die faszinierende Episoden ans Tageslicht bringt.“

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