Quinta da Mesquita

Nahe Algoz, direkt an der Nationalstraße 269, liegt hinter einem unscheinbaren Tor eine grüne Oase namens Quinta da Mesquita – ein kleines Landgut, das seit 2007 auch als Landtourismushotel fungiert

Manuela Lima Miguel stammt aus Armação de Pêra. Ihre Kindheit verbrachte sie jedoch in der Nähe von Algoz inmitten der grünen Orangenhaine. 1985 zog sie nach Lissabon, wo sie bis heute lebt. Doch das Leben in der Großstadt weckte in ihr die Sehnsucht nach dem Landleben. So kam es, dass Manuela und ihr Mann Francisco nach einer Quinta in der Gegend von Algoz suchten. Ein Landhaus, in dem sie ihren Urlaub verbringen konnten. Ein Ort, an dem ihre vier Kinder in Kontakt mit der Natur stehen könnten. Eine Oase, in der sich die Familie vom Stress der Großstadt erholen könnte. In der kleinen Ortschaft Mesquita, zirka 2,3 km von Algoz Richtung Silves auf der Landstraße 269 entfernt, wurden sie fündig. Das ehemalige Herrenhaus wurde Original getreu restauriert und zu ihrem Landhaus. Direkt daneben wurden die Lagerräume und die Unterkünfte der Landarbeiter, die lediglich Ruinen waren, in ein Landtourismushotel umgewandelt. Neun modern eingerichtete Apartments stehen den Gästen zur Verfügung; sieben 1-Schlafzimmer-Apartments und zwei Studios. Die Einrichtung variiert leicht und widmet sich unterschiedlichen Themen: Wasser, Erde, Buddha, Mandeln, Violett, Orange, Ambar, Olivenbaum und Natur. Jedes Apartment verfügt über eine kleine Küchennische und Terrasse oder Balkon. Das erste Gebäude ist Tradition pur, das zweite modern. Dennoch stehen sie harmonisch nebeneinander. Im Ess- und Gemeinschaftsraum treffen Tradition und Moderne dann aufeinander: geradlinige, helle Möbel stehen in einem Raum mit rustikaler Steinwand und einem alten Backofen, in dem Manuela ab und zu noch Brot bäckt. Die aus Metalleimern hergestellten Lampen und Sitzgelegenheiten sind definitiv ein Hingucker. Auf der Südseite der Gebäude erstreckt sich das fünf Hektar große Grundstück. Ein weitläufiger Rasen führt zum Pool, der früher als Wassertank zur Bewässerung des Orangenhains diente. Davor stehen Orangen- und Zitronenbäume, denn die Familie beschloss, den landwirtschaftlichen Betrieb weiterzuführen. Das führt dazu, dass man zum Frühstück u.a. Orangen-, Feigen- und Kürbis-Marmelade, Feigenkügelchen mit Mandeln, Saisonobst und frisch gepressten Organgensaft genießen kann. Alles ist auf der Quinta geerntet und hausgemacht! Rechts vom Gebäude und dem Pool stehen jeweils eine Reihe Feigen- und Mandelbäume. Auf der Westseite des Grundstücks verläuft ein kleiner Bach, dessen Wasser zur Bewirtschaftung beiträgt. Hier befinden sich auch einige hundert Jahre alte Johannisbrotbäume, unter denen Holzbänke zum Verweilen einladen. Ein kleiner Steinpfad führt zu einer Schaukel und zum alten Radbrunnen am Pool. Obwohl das Grundstück direkt an der Straße liegt, ist es eine kleine Ruheoase. Man hört Vogelgezwitscher und das Summen der Bienen und in der Luft liegt der Duft von reifen Früchten und von all den Blumen, die das Gebäude umgeben, und von den von Pergolas hängenden Bougainvilleen. Von den Terrassen und Balkonen, alle nach Süden gerichtet, öffnet sich der Blick auf Orangenhaine und den blauen Algarve-Himmel. Manuela und Francisco entschlossen sich auch wegen seiner günstigen Lage für das Landgut. Die Anbindungen ist gut: Die nächste Ortschaft ist nur 2,4 km entfernt, die feinsandigen Strände von Armação de Pêra nur zirka 20 Minuten, und die historische Stadt Silves, ein Zoo und ein Wasservergnügungspark befinden sich ebenfalls in der Nähe.

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